Leben & Wohnen in Dattenberg

Die Gemeinde Dattenberg mit Ihren Ortsteilen Wallen, Ronig, Ginsterhan, Hähnen, Heeg Brochenbachtal und Arnsau erstreckt sich vom Rhein über die Vorberge des Westerwaldes bis zum Wiedtal.image001_ger
Der Ort Dattenberg liegt ca. 180m ü.NN auf der Mittelterasse des einst höher verlaufenden Rheinstroms.

Man erreicht Dattenberg einerseits von der Bundesstrasse 42 in Wallen über die steile aber gut ausgebaute Kreisstraße 10, anderseits von der am Linzer Krankenhaus vorbeiführenden L256 (Linz-Roßbach) ebenfalls über die Kreisstraße 10

Bis Mitte des 20.Jh. beschränkte sich die Siedlungsfläche
(Wohngebiet) Dattenbergs fast ausschließlich auf Burg- und Bornberg. Heute erstrecken sich attraktive Wohnanlagen mit herrlichem Weitblick ins Rhein- und Ahrtal sowie Eifelberge fast über die gesamte Hochfläche nach Norden in Richtung Linz und nach Süden bis an die steilen Hänge der Talung von Leubsdorf.image002_ger

Am nördlichen Ortsrand befindet sich ein ausgedehntes und erweiterungsfähiges Gewerbegebiet, auf dem sich leistungsfähige Unternehmen angesiedelt und Arbeitsplätze geschaffen haben.

Die ab den 1960er Jahren dynamisch gewachsen und sich weiterhin stetig vergrößernde Gemeinde weißt eine solide Finanz und Infrastruktur aus und bietet Jung und Alt ein freundliches Lebensumfeld an. Es gibt eine Krippengruppe und eine Kindertagesstätte.

Ortsvereine und ehrenamtlich Tätige sorgen sich um die Gestaltung der traditionellen Feste wie Kirmes, Winzerfest- und nicht zuletzt für die Angehörigen der älteren Generation um Seniorennachmittage, -ausflüge und Altentage. Aber auch die Jugendarbeit genießt einen hohen Stellenwert innerhalb der Gemeinde.image003_ger

Das Bürgerhaus und die Grillhütte sind Orte der Begegnung und des Feierns geworden. Es gibt ein Kleinspielfeld, einen Sportplatz, drei Tennisplätze und eine Tennishalle.

Dattenberg sorgt sich auch um die Bewahrung des Wissens und der verbliebenen Zeugnisse vergangener Zeiten: So findet man im Ortsbereich einen Rundwanderweg mit 16 erläuternden Hinweistafeln zur Ortsgeschichte – z.B. Burg, Pfarrkirche, Kriegsgräberstätte, Antoniusbrunnen, Schule, Hofanlagen.

image004_ger1Auch Arbeitsgerät aus dem Steinbruch und ein kleines Dorfmuseum sollen bewusst machen, dass bis ins das 20. Jh. viele Familien von Acker-und Weinbau, einigen wenigen Handwerksberufen und vor allem von dem Tagelohn im Basaltsteinbruch lebten.

Dattenbergs ausgedehntes, topographisch und landschaftlich reich strukturiertes Gemeindegebiet zwischen  Rhein und Wied mit großen Waldflächen, tief eingeschnittenen Bachtälern, Waldhöfen, verstecken Steinbrüchen, besonderen Biotopen und Rückzugsgebieten für seltene Pflanzen und Tiere ist ein Eldorado für den naturverbundenen und wanderfreudigen Menschen.

In naher Zukunft wird der ausgebeutete Dattenberger Steinbruch mit dem neu entstandenen See und Wegenetz in ein versöhnliches Aussehen abgemildert werden können.

So wird es sich für die Wanderer auf dem Rheinsteig und Rheinhöhenweg besonders lohnen, einen Abstecher in den Ort zu machen, der einmal weit über die Gemeindegrenzen hinaus für Säulenbasalt und Rotwein bekannt war.

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